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Die Anzahl der Elektroautos auf den Straßen nimmt überall auf der Welt zu. Autohersteller bieten immer mehr elektrische Alternativen zu Benzin- und Dieselfahrzeugen an. Zahlreiche Fabriken für die Produktion der verbauten Batterien laufen auf Hochtouren und liefern Speicherkapazitäten im (teilweise zweistelligen) Gigawattbereich. Finanziell und ökologisch besonders vorteilhaft wird die Fahrt mit dem E-Auto, wenn selbsterzeugter Solarstrom getankt wird.

Greenergetic / Technologien / E-Mobility / Benefits

 

Ihre Vorteile

  • Spritkosten sparen, besonders mit Solaranlage
  • Zu Hause tanken, unabhängiger werden
  • Klima schützen
  • Mit gutem Beispiel vorangehen (oder -fahren)
  • Fahrspaß und geringe Lautstärke eines Elektromotors genießen

Greenergetic / Technologien / E-Mobility / Funktionsweise

So funktioniert’s

Der Motor eines Elektroautos wandelt elektrische Energie in mechanische Bewegung um. Dies geschieht, indem durch eine Hochvoltbatterie Magnetfelder erzeugt werden. Durch die Anziehungs- und Abstoßungskräfte dieser Magnetfelder bewegt sich das Fahrzeug. Der dafür benötigte Strom wird in der Hochvoltbatterie gespeichert, die dementsprechend hohe Kapazitäten aufweist. Ein Tesla Model 3 in der Long-Range-Performance-Ausführung beispielsweise kann mit 75 kWh gespeichertem Strom um die 600 Kilometer fahren. Bei der Wahl des Elektroautos sollten Sie auf die praxisnahen Laborbedingungen der EPA oder WLTP achten. NEFZ-Werte sind laut Experten deutlich unrealistischere Hochrechnungen.

Reichweiten einiger bekannter E-Auto-Modelle

Reichweiten einiger bekannter E-Auto-Modelle

E-Mobility ist längst kein Nischenthema mehr. Die Ladeinfrastruktur wird weltweit von Jahr zu Jahr besser. Mittlerweile ist es kein Problem mehr, eine Ladestation zu finden. Auf vielen Parkplätzen, zum Beispiel von Supermärkten und Bäckereien, an ÖPNV-Stationen und natürlich an Tankstellen und Raststätten finden Sie Stellplätze, an denen Sie Ihr Elektroauto bequem aufladen können.

Ladestation mit Typ-2-Stecker

Ladesäule mit Typ-2-Stecker

Die Ladetechnologie selbst wird ebenfalls stetig verbessert. Während eine normale öffentliche Ladesäule noch 22 Kilowattstunden Leistung bietet, sind es bei Schnelladesäulen bereits 50 Kilowattstunden. Ein Tesla-Supercharger lädt mit 120 Kilowattstunden sogar fast dreimal bzw. mehr als doppelt so schnell.

Dennoch bevorzugen es viele E-Auto-Besitzer, ihr Fahrzeug zu Hause zu tanken – wenn es ohnehin nicht bewegt wird. Nur im Notfall sollten Sie allerdings Ihr E-Auto an eine Steckdose anschließen. Stattdessen empfiehlt es sich, dazu eine spezielle Ladestation mit einem geeigneten Anschluss zu verwenden. Mit einer Ladestation haben Sie Vorteile gegenüber der herkömmlichen Haushaltssteckdose, denn Sie laden

  1. schneller,
  2. sicherer,
  3. auf Wunsch auch draußen.

Mit einer Ladestation und einem sogenannten Typ-2-Stecker, der hierzulande die Standardvariante des Anschlusses von Elektrofahrzeugen an die Station darstellt, laden Sie Ihr Auto in einem Bruchteil der Zeit auf, die sie für das Laden an der Haushaltssteckdose benötigen. So dauert das Laden von 15 Kilowattstunden – der Strommenge, mit denen Sie in einem Tesla Model 3 Long Range Rear Wheel Drive 100 Kilometer weit fahren können – an der normalen Steckdose sechseinhalb Stunden, während es an der Ladestation lediglich 40 Minuten in Anspruch nimmt. Die Zeitersparnis beträgt damit etwa 90 Prozent.

Vergleich Ladezeit Haushaltssteckdose vs. Typ-2-Stecker

Darüber hinaus ist das Laden an der Haushaltssteckdose mit einem nicht zu unterschätzenden Sicherheitsrisiko verbunden. Die üblicherweise vorhandene Elektroinstallation ist nicht für stundenlange Höchstleistungen geeignet. Selbst Elektrogeräte wie Staubsauger, Fön und Ventilator sind im Vergleich zum Laden eines Elektroautos harmlos. Die Folge der dauerhaften Belastung ist eine Überhitzung, die zum Kabelbrand führen kann.

Für viele E-Auto-Besitzer ein weiterer Pluspunkt: Eine Outdoor-Installation der Ladestation ist bei vielen Modellen natürlich möglich, so, wie man es von den bereits erwähnten öffentlichen Ladestationen kennt. Wenn Sie Ihren Wagen lieber in die Einfahrt als in die Garage stellen, ist das für Sie die Lösung.

Bitte beachten Sie, dass die Installation der Ladestation in der Regel eine Starkstrominstallation ist und unbedingt von einem qualifizierten Handwerker durchgeführt werden sollte.

Geld und CO2 sparen

Die Nutzung eines Elektroautos ist günstig. Zwar liegen die Anschaffungskosten oft höher als beim Benziner, durch Förderungen, Steuereinsparungen und die geringeren Kosten von Strom gegenüber Benzin lohnt sich die Investition, wenn man das Elektroauto einige Jahre in normalem Maße nutzt, trotzdem. Und nicht nur für das Portemonnaie ist ein Elektroauto eine gute Idee. Auch im Hinblick auf die CO2-Bilanz ist das Elektroauto – den Produktionsaufwand wohlgemerkt miteingerechnet – im Vorteil.

Besonders sparsam – finanziell wie ökologisch – fahren Sie aber, wenn Sie neben dem Elektroauto in der Garage auch eine Solaranlage auf dem Dach besitzen. Dass sich die Kombination von Solaranlage und Elektroauto lohnt, ist längst kein Geheimnis mehr: Neun von zehn Hausbesitzern mit Interesse an einem Elektroauto planen laut Umfrage der EuPD Research die parallele Anschaffung einer Solaranlage. Heute, da Solarmodule günstig geworden sind und sich der Eigenverbrauch von Solarstrom mehr lohnt als die Einspeisung ins öffentliche Netz, ist die eigene Solaranlage als „Tankstelle“ eine naheliegende Lösung für

  1. Ihren Spritbedarf und
  2. einen hohen Solarstrom-Eigenverbrauch.

 

Greenergetic / Technologien / E-Mobility / Beispiel

Ein Beispiel: So lohnt sich „Solar Mobility“

Nehmen wir einmal an, Sie sind aktuell mit einem konventionellen Fahrzeug unterwegs, das 7,8 Liter Benzin auf 100 Kilometern verbraucht, was dem Durchschnitt der in Deutschland zugelassenen Pkw entspricht. Nehmen wir außerdem an, der Liter Benzin kostet 1,42 Euro. Dann kostet Sie eine 100-Kilometer-Fahrt 11,07 Euro.

Wesentlich günstiger wird es, wenn der „Sprit“ von Ihrem Dach statt von der Tankstelle kommt. Wenn Ihre Anlage 8.744 Euro kostet und pro Jahr 5.454, über 30 Jahre also insgesamt 163.620 Kilowattstunden erzeugt (wie in diesem Beispiel), kostet jede Kilowattstunde Solarstrom Sie nur 5,3 Cent. Da ein Tesla Model 3 in der Long-Range-Performance-Ausführung für 100 Kilometer 12,5 Kilowattstunden benötigt, betragen die „Spritkosten“, wenn Sie nur Solarstrom tanken, für eine solche Fahrt etwa 66 Cent. Das ist eine Ersparnis gegenüber dem Benziner von sage und schreibe 10,41 Euro. Anders ausgedrückt, reduzieren sich Ihre Kosten, wenn Sie mit Solarstrom statt Benzin fahren, um 94 Prozent.

In den meisten Fällen werden Sie einen Mix aus Solar- und Netzstrom tanken müssen, entscheidend ist also, möglichst nah an die ideale 100%-Solarstrom-Betankung heranzukommen. Ein Stromspeicher hilft, den tagsüber erzeugten Strom auch in den Abendstunden für Ihr Elektroauto zu nutzen und so die Spritkosten auf ein Minimum zu reduzieren.

Greenergetic / Technologien / E-Mobility / FAQ

Häufig gestellte Fragen

Kann ich meine Ladestation selbst installieren?

Nein, die Installation darf nur durch einen Elektroinstallateur durchgeführt werden. Es handelt sich um eine Starkstrominstallation – ähnlich wie bei Herd und Backofen – und kann je nach Modell zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen und Schutzmaßnahmen erfordern, z. B. einen eigenen FI-Schutzschalter und einen eigenen Abgang.

Kann eine Ladestation auch bei einem Mehrfamilienhaus installiert werden?

Möglicherweise. Ausschlaggebend sind hier technische und juristische Kriterien. So muss die Eigentümergemeinschaft der Installation zustimmen und die Eignung der Elektroinstallation gewährleistet sein. Letztere sollten Sie, sofern grundsätzliches Interesse aller Eigentümer an der Installation einer Ladestation besteht, durch einen Elektriker überprüfen und bestätigen lassen.

Kann ich eine Ladestation auch mit einem Typ1-Stecker nutzen?

Wenn Ihr Elektroauto einen Typ-1-Anschluss besitzt, sollten Sie darauf achten, dass Ihre Ladestation entweder über einen entsprechenden Stecker verfügt oder das Ladekabel nicht fest integriert ist und sich somit durch ein passendes ersetzen lässt. Ansonsten benötigen Sie einen Adapter von Typ 2 auf Typ 1.

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